Rundschreiben

Sehr geehrte Mitglieder des Vereins zur Förderung der wissenschaftlichen
Zahnheilkunde in Bayern, liebe Kolleginnen und Kollegen,

in Berlin steht nach einer kurzen Denkübung zum karibischen Jamaika nun ein „the best of“ der GroKO in der Tür und bei uns der Weihnachtsmann.

Manchmal fragt man sich, was er wohl noch für uns in petto hat. Aber wie es der ehemalige US Präsident am Tag seiner Amtsübergabe an Trump formuliert hat, egal was passiert, morgen werden wir wieder die Sonne aufgehen sehen. Das erste Trump Jahr ist überlebt und auch wenn wir es alle nicht für möglich gehalten haben, so hat sich auch diesbezüglich die Welt als robust genug erwiesen. Ähnlich wird es uns sicherlich mit Jamaika auf Bundesebene gehen, was bei uns der Weihnachtsmann politisch in Bayern in 2018 dabei hat, steht wohl noch in den Sternen, Jamaika wird’s aber wohl nicht werden.

Für uns als VfwZ markiert das Jahresende immer einen Zeitpunkt, an dem man ohne viel Aufregung und mit einem gewissen Abstand auf das Vergangene zurückblicken kann. Kitzbühel 2017 war eine gelungene und auch zahlenmäßig runde Sache, welche sich ähnlich in Seeon fortsetzte, hier hatten wir diesmal nicht nur ein hochkarätiges, sondern ein hochkarätiges bayrisches Referententeam, welches uns einmal mehr zeigte, welchen Stellenwert die bayerische Hochschullandschaft insbesondere in der Zahnheilkunde aufweisen kann. Nicht zuletzt bewiesen dies auch die Präsentationen der Preisträger des Wissenschaftspreises, welche in Seeon in Rahmen einer Kurzpräsentation ihre Arbeiten vorstellten, dies ist inzwischen schon zu einer liebgewordenen Tradition geworden und begeistert neben den wissenschaftlichen Programm immer wieder alle Anwesenden. An dieser Stelle möchte ich mich auch bei Ihnen allen als Mitgliedern bedanken, die es mit Ihren Beiträgen ermöglicht haben, dass der Verein in den letzten zehn Jahren annähernd € 200.000.‐ an Geldern an Projekte der bayerischen Zahnkliniken vergeben konnte. Ebenso großen Dank geht an unseren besonderen Gast, Dr. Alois Schneck aus München war, der uns bewies, dass Zahnmedizin andere Talente nicht ausschließt und gleichzeitig das musikalische Rahmenprogramm lieferte. Damit sind wir als Verein der größte nicht industrielle oder staatlich gebundene Stipendiengeber in der Zahnmedizin in Bayern.

Mit großem Entsetzen hat uns in der Faschingswoche das vollkommen unerwartete Ableben unseres allseits hochgeschätzten stellvetretenden Vorsitzenden Dr. Toni Euba getroffen. Ich möchte an dieser Stelle nochmals im Namen des gesamten Vereins unsere Bestürzung und Betroffenheit über Tonis Ableben Ausdruck geben, im Verein werden wir ihn immer im Herzen behalten.

Ausblick 2018
Wie bereits 2017 erhalten Sie, als Mitglied im VfwZ auch 2017 durch Ihre Mitgliedschaft die Möglichkeit, einmal jährlich sich eine Gutschrift von € 100.‐ auf Kurse der eazf oder des VfwZ anrechnen zu lassen. Damit können Sie zum einen Ihr hoffentlich großes Interesse an den Fortbildungen nachgehen und zeitgleich noch Ihre jährlichen Mitgliedsgebühren amortisieren. In diesem Zusammenhang möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich bei dem Geschäftsführer der eazf, Herrn Stephan Grüner, für die gute Zusammenarbeit zu bedanken. Wenn wir Sie jetzt neugierig gemacht haben, was 2018 alles angeboten wird, so haben wir für die Kurzentschlossenen unter Ihnen noch die Teilnahmemöglichkeit an der 6.Winterfortbildung im Januar 2018 im Hotel Kitzhof im malerischen Kitzbühel. Bei der Themenauswahl haben wir diesmal unseren Schwerpunkt auf die Zahnerhaltung und Parodontologie und den bayrischen Norden gelegt, zwei Vertreter der Universität Würzburg, Prof. Klaiber und Prof. Fickl werden uns als Experten ihres Faches die ersten zwei Fortbildungstage gestalten, während der Samstag dem Thema der Notfallmedizin mit den Team der Erlanger Anästhesie gewidmet ist. Neu ist, dass wir mit dem Angebot der Kinderbetreuung auch den Kolleginnen und Kollegen, welche vielleicht ein Problem mit der Kinderbeaufsichtigung während der Fortbildung haben, entgegen kommen wollen.

Auch vor unseren bayerischen Sommerferien werden wir uns nochmal um Ihre Teilnahme in Kloster Seeon bemühen, Thema ist dies Jahr der schon fast epische Streitpunkt, was kann man, was darf man und wann wird’s experimentell zum Thema Hart- und Weichgewebersatz. Diese Fortbildung, welche uns die Möglichkeit gibt, sich auf neutralem Boden jenseits der großen Kongresse und industriegetriggerten Veranstaltungen mit dieser Thematik einmal auseinander zu setzten kann ich Ihnen nur wärmstens ans Herz legen. Wo, wenn nicht in einem ehemaligen Kloster, kann man sich auch von Seiten der Ethik einmal mit diesem Thema zwei Tage mit einem namhaften internationalen Referentenpool auseinandersetzten.

Unsere 2017 zum dritten Mal durchgeführte Veranstaltung in Eppan, Südtirol wird in 2018 zunächst einmal pausieren und wir, der Vorstand versprechen, auch für den Herbst an neuen Konzepten zu arbeiten.
Zunächst aber wünschen wir, der Vereinsvorstand, Ihnen und den Ihrigen eine besinnliche und entschleunigte Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in das, hws wiederum sehr überraschungs- und ereignissreiche Jahr 2018.

In diesem Sinne, Ihr
Prof. Dr. Dr. KA Schlegel